KontoCheck 18/05: Boni & Geschäftskonten

Der Mai gilt als Wonnemonat. Doch spiegelt sich das bei den Girokonten wieder? Ja und nein. Zum Beispiel gibt es einen neuen „Player“ im Bereich der Geschäftskonten. Auch bei den Willkommensboni hat sich einiges getan.

KontoCheck

ING-DiBa streicht Willkommensbonus

Neuer Monat, neue Angebote – vor allem rund um das Girokonto. Tatsächlich gibt es bei den Konten gleich einige Neuerungen. Die erste betrifft Girokonten mit Willkommensbonus. Die ING-DiBa zum Beispiel streicht ihren Bonus von bisher 75 auf – null Euro. Dennoch bleibt das ING-DiBa Girokonto* aufgrund seiner kostenlosen Kontoführung ohne jede Bedingung (sprich Geldeingang) ein Top-Angebot. Entsprechend zählt die ING-DiBa nach wie vor zu den Top 5 unserer Girokonto Testsieger.

Ebenfalls weniger Willkommensbonus bietet ab sofort 1822mobile*. Der Sparkassen-Ableger lockt ab sofort nur noch mit 50 statt 100 Euro. Mehr gibt es dafür bei Wüstenrot, wenn auch nur fünf Euro. Trotzdem macht das nun einen Bonus von 80 statt 75 Euro. Mehr zahlen nur comdirect und Commerzbank (je 100 Euro), 1822direkt* (120 Euro) sowie die Postbank (bis zu 200 Euro). Alle aktuellen Konten mit Willkommensbonus finden Sie unter Girokonto mit Startguthaben.

Basiskonto: Sechs Konten sind kostenlos

Ebenfalls interessant ist ein Blick auf die sogenannten Basiskonten. Wie Stiftung Warentest Ende 2017 zu Recht kritisierte, langen hier manche Banken tief in die Taschen ihrer Kunden. Selbst Online-Banken wie N26 verlangen (nach wie vor) bis zu sechs Euro – pro Monat. Das macht im Jahr ganze 72 Euro. Wobei es durchaus noch teurer geht. Die Degussa Bank erhebt beispielsweise für ihr Jedermannkonto 12,50 Euro im Monat. Macht im Jahr: 150 Euro. Das teuerste Basiskonto war sogar mit über 300 Euro im Jahr veranschlagt.

Doch es geht auch zum Nulltarif, wie unsere sechs Testsieger zum Basiskonto beweisen. Und zwar:

Die Deutsche Skatbank gewinnt wegen ihrem extrem günstigen Dispo von gerade mal 4,17 Prozent. Ob dieser Dispo beim Basiskonto gewährt wird, ist allerdings fraglich. Mit einem regelmäßigen Geldeingang ist ein Dispozins je nach Bank aber durchaus möglich.

Geschäftskonto: Bei Holvi sind’s nun vier

Zuletzt gibt es Neuerungen bei den Geschäftskonten. Holvi macht aus seinen bisher zwei Konten vier. Unternehmen können nun zwischen „Starter“ (zuvor Basic-Konto), „Grower“ (zuvor Pro-Konto) sowie neu „Complete“ und „Unlimited“ wählen. Das Konto „Starter“ (Basic) bleibt kostenlos, das Konto Grower (Pro) verteuert sich um einen auf neun Euro im Monat. Buchungen kosten jeweils 25 Cent. Wobei „Starter“ die ersten fünf, „Grower“ sogar die ersten 50 Überweisungen im Monat gratis gewährt. Außerdem ist beim Konto „Grower“ eine Kreditkarte inbegriffen (Starter: 36,00 Euro im Jahr). Bei den neuen Konten „Complete“ sowie „Unlimited“ sind Buchungen jeweils kostenlos. Ebenso wie Kreditkarten. Und zwar fünf bei „Complete“ und sogar unbegrenzt bei „Unlimited“. Dafür berechnet Holvi für diese zwei Geschäftskonten jedoch 18,00 und sogar 98,00 Euro im Monat. Macht auf das Jahr 216,00 bzw. sogar 1.176 Euro. Für große Unternehmen dürfte sich das zwar rechnen (insbesondere „Unlimited“), für KMUs aber sicher nicht.

Apropos: Neu am Markt ist das Startup Penta. Das Fintech bietet sein Geschäftskonto für null Euro Kontoführungsgebühren. Eine Kreditkarte ist ebenfalls kostenlos. Zehn Buchungen im Monat sind gratis, danach kosten diese zehn Cent. Mehr als fair und daher neu in unserem Vergleich im Girokonto für Selbstständige.

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