KontoCheck 19/12: Fidor, 1822direkt, 1822mobile, Wüstenrot

KontoCheck 2019

Das aktuelle Jahr geht zu Ende, in unserem (letztem) KontoCheck 19/12 gibt es aber noch einige Neuigkeiten zu berichten. Fidor erhebt ab sofort Kontoführungsgebühren, 1822direkt sowie 1822mobile kürzen den Willkommensbonus und die Wüstenrot Bank gibt es gar nicht mehr.

  1. Fidor: Kontoführungsgebühren, aber…
  2. 1822direkt senkt Willkommensbonus
  3. 1822mobile streicht Willkommensbonus
  4. Wüstenrot Bank gehört nun zur OLB
  5. Fidor Geschäftskonto kostet nun 5 Euro
  6. Neuaufnahme Fyrst, Kontist, PayCenter

1. Fidor: Kontoführungsgebühren, aber…

Fidor überrascht mit einem kleinen Schrecken: Die Bank erhebt ab sofort eine Kontoführungsgebühr von fünf Euro im Monat bzw. 60 Euro im Jahr. Das Aber folgt prompt: Fidor belohnt aktive Kunden mit einem „Aktivitätsbonus“. Ab elf Transaktionen im Monat sinkt die Kontoführungsgebühr dank diesem auf null Euro.

Als Transaktion zählt Fidor:

  • ein- und ausgehende SEPA- und Auslandsüberweisungen
  • Lastschriften
  • bankinterne Überweisungen
  • Zahlungen mit Kreditkarte
  • Käufe und Verkäufe von Fremdwährungen
  • Käufe und Verkäufe von Kryptowährungen über Bitcoin.de
  • Ein- und Auszahlungen von Bargeld per Fidor Cash oder Automat

Nutzen Sie das Fidor Girokonto* als Hauptkonto, sollten Sie also keine Probleme haben, die Gebühr auf null Euro zu senken. Ausgenommen von den Boni sind allerdings Konten mit einer aktiven Pfändung, P-Konten, Basiskonten und Insolvenzkonten.

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Weitere eventuelle Änderungen sind leider nicht bekannt, da die von Fidor hinterlegte Preisliste (noch) nicht aufrufbar ist. Wie es ausschaut, ist das Fidor Basiskonto (siehe Ausnahmen) fortan aber kostenpflichtig.

2. 1822direkt senkt Willkommensbonus

Derweil senkt 1822direkt seinen Willkommensbonus von 100 auf 75 Euro. Dennoch lohnt das 1822direkt Girokonto* nach wie vor. Kontogebühren fallen keine an, auch die Girokarte ist kostenlos. Der geforderte Mindesteingang – ein Cent pro Monat – dürfte ebenfalls keine Hürde sein. Einzig eine Kreditkarte kostet 29 Euro extra im Jahr. Dafür gewährt 1822direkt einen recht günstigen Dispozins von 7,17 %.

Als Kunde können Sie zudem mit dem Werben von Bekannten weitere 50 Euro Prämie verdienen. Die Teilnahmebedingungen erfahren Sie auf 1822direkt.de*.

3. 1822mobile streicht Willkommensbonus

Der Smartphone-Ableger 1822mobile macht es der „Mutter“ nach – und streicht seinen Willkommensbonus von bisher 25 Euro komplett. Trotzdem ist das 1822mobile Girokonto* interessant. Kontoführung, Giro- und Kreditkarte sind kostenlos, der Dispozins beträgt ebenfalls nur 7,17 %.

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Zumal auch 1822mobile (nach wie vor) eine Kampagne „Kunden werben Kunden“ bietet. Allerdings verdienen Sie hier nur 25 Euro pro geworbenen Kunden. Die Bedingungen hierzu finden Sie auf 1822mobile.de*.

4. Wüstenrot Bank gehört nun zur OLB

Eine kleine Überraschung gab es die Tage außerdem für Kunden der Wüstenrot Bank. Diese ging bereits 2018 in der Bremer Kreditbank auf, die nun wiederum mit der OLB (Oldenburgische Landesbank) verschmolzen ist. Entsprechend leiten die neuen Eigner Kunden der Wüstenrot Bank auf ihre eigene Website olb.de um. Auch für Besucher von GiroGuiDE hat die Übernahme Folgen. Vorerst listen wir die Bank mangels Partnerschaft nicht mehr auf unseren Seiten.

5. Fidor Geschäftskonto kostet nun 5 Euro

Eine letzte Änderung im KontoCheck 19/12 betrifft das Fidor Geschäftskonto*. Wie das Privatkonto kostet dieses nun fünf Euro pro Monat, ab elf Transaktionen ist das Konto jedoch wieder kostenlos. Stichwort Aktivitätsbonus. Außerdem ändert Fidor die Konditionen für die Kreditkarte. Kostete die Mastercard bisher 29 Euro im Jahr fällt der Preis für eine digitale Karte auf null Euro. Für eine physische Karte sind wiederum drei Euro im Monat bzw. 36 Euro im Jahr fällig.

6. Neuaufnahme Fyrst, Kontist, PayCenter

Apropos Geschäftskonto: Neu auf GiroGuiDE finden Sie die drei Anbieter Fyrst, Kontist und PayCenter. Während Fyrst* und Kontist* speziell für Selbstständige und Freiberufler durchaus interessante Konditionen bieten, scheint PayCenter* vor allem auf Kunden zu zielen, die mit der Schufa nicht auf dem besten Fuß stehen. Entsprechend sind die Konditionen bei PayCenter nicht ohne. Allein für die Einrichtung bzw. Eröffnung des Kontos berechnet PayCenter 98 Euro. Dazu kommen noch mal 30 Euro einmaliges „Aktivierungsentgelt“ und sechs Euro monatliches Entgelt. Buchungen gehen mit jeweils 60 Cent extra. Dafür ist das PayCenter ACC Premium schufafrei zu eröffnen.

Hinweis in eigener Sache: Unser KontoCheck stellt keinen kompletten Marktüberblick dar.

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